Die Idee, Stocknägel speziell für Ski- und Trekkingstöcke anzubieten, ist mittlerweile etwa anderthalb Jahre alt. Wir haben also schon einiges an Vorbereitung, Gesprächen und Tests hinter uns. Auf der Alpinmesse in Innsbruck haben wir aber zum ersten Mal wirklich viele Outdoorfans aus allen Richtungen getroffen, und die Gelegenheit gehabt, selbst unser Projekt Stocknagel öffentlich vorzustellen, darüber zu diskutieren und zu lachen.

Unser bisheriges Feedback war schon sehr gut und trotzdem waren wir überrascht, wieviel los war bei uns am Stand. Ich selbst war recht viel unterwegs, um mit anderen Marken und Unternehmern Kooperationen oder gemeinsame Projekte zu besprechen, Sandra war die meiste Zeit am Stand, redete sich den Mund fusselig und verkaufte Stocknägel, Skistöcke und Beanies.

Besonders gefreut hat uns, dass die jungen Freerider die Stocknägel so cool fanden, wir hatten ja bisher in erste Linie die Wanderer im Sinn. „May the Pow be with You“ und „Vegetarier” waren der Renner, schaut doch mal hier auf unsere gesamte Kollektion. Die Stocknägel waren sogar am nächsten Tag Gesprächsthema, wo die ersten verzierten Skistöcke im Stubaital unterwegs waren.

Am Besten waren die super Stocknägel-Geschichten unserer Standbesucher

Am schönsten war eigentlich, wenn Besucher ihre eigene Geschichte von den Wanderstöcken erzählten. Die meisten Hackelstecken von damals liegen immer noch am Dachboden oder im Keller. Irgendwo zwischen Fotoalben und dem ersten Motorradhelm oder dem Eispickel. Meistens waren es die Großeltern, die ganz fanatisch nach den kleinen Plaketten waren. Aber auch Sportler in unserem Alter, die Stocknägel für ihr Album sammeln.

Unser direkter Nachbar war Bambam von Bavarian Alpine Manifest. Wie Markus Steinke zu diesem Namen kam ist ein Rätsel, allerdings hat der Gründer von Mountain Wave Skiern im letzten Jahr mit der „Pindung“ für Furore gesorgt. Eine Din-ZertifizBAM und Liebling durften auf der Alpinmesse natuerlich auch nicht fehlen.ierte Bindung, bei der durch Hebel umlegen der Vorderbacken nach vorne gleitet und dabei die Pins fürs Tourengehen freigibt. Ein geiles System! Ein bisschen müssen wir uns aber noch gedulden, bis wir endlich diese geniale Bindung unter den Füßen haben!

Ein Stückchen weiter in Richtung Ausgang standen die Jungs von Guidefinder. Die Guidefinder-App ist die digitale Schnittstelle zwischen Berg- oder Skiführern und Abenteurern, die einen Guide suchen. Über 200 Guides stellen sich vor: wo ist sein Homespot? Sind wir auf einer Wellenlänge? oder wollen wir noch warten, bis zur geplanten Tour noch weitere Gäste ihr Interesse angemeldet haben? Es bieten sich viele Möglichkeiten, vor allem auch für junge Guides, die noch keinen festen Kundenstamm haben oder sich einfach besser vernetzen wollen.

Florian Brinkhammer, einer der Gründer von Guidefinder, stellte mich auch gleich dem Gründer von „ISTA“ vor, Dominiqe Perret himself. Der erste, der vom Gipfel des Mt. Everest mit Skiern abgefahren ist, ist der Kopf, der „International Snow Training Academy“. Das Ziel ist, einen internationalen Standard für Schnee- und Freeridekenntnisse zu etablieren. Der Schwerpunkt liegt in der Vermittlung von Wissen über Mensch und Berg, weniger im Suchen und Ausgraben.

Was wäre das Leben ohne Freunde?!

Jungs beim Kekse essen am Sweetsticks Stand.Auch viele Freunde und Teamrider, die mit unseren Skistöcken fahren waren bei uns. Ebi, der unsere Stocknagel-Anformungs-Vorrichtung gebaut hat, kam mit seiner Frau Gemma. Eigentlich baut er ja lieber Skier in seiner „Edition“ Eberhard Manufaktur in Reutte. Sein kleiner, aber genialer Apparat hat uns die Anpassung an Skistöcke und Trekkingstöcke aus der Steinzeit in die Gegenwart geholt!

Ach ja von Marmota Maps wollte ich noch erzählen. Die Hamburger haben es geschafft, in Zeiten von Google Earth eine Landkarte zu bauen, die man einfach haben muss. Riesig groß und mit den wichtigsten Bergen, Skigebieten oder Wanderwegen verzeichnet.

Wir können echt froh darüber sein, wie gute Freunde wir haben. Ähnlich wie eine eigene Familie zu haben, kann man sich von Außen kaum vorstellen, wie viel Arbeit und „dickes Fell“ es wirklich benötigt, so eine Aufgabe umzusetzen. In einem Gastartikel bei freeskiers.net könnt ihr einen Einblick in einige Erlebnisse gewinnen mit denen wir in den letzten Jahren konfrontiert waren. Der Spirit, der uns von euch entgegenweht sagt uns immer wieder, dass sich der Aufwand lohnt und dass auch Zeit zum Chillen und feiern da ist.

Die Fotos wurden von Simon Rainer im Auftrag der Alpinmesse erstellt! Vielen herzlichen Dank für die tollen Eindrücke!